Der Vogtlandkreis hat den Rufbus, das Hofer Land den Hofer Landbus und der SOK hat nun seinen KomBus Flex. Das neue Angebot sorgt für die ÖPNV-Erschließung dort, wo es keinen Taktverkehr gibt und als Ergänzung zum Schülerverkehrsangebot. Die KomBus Flex-Fahrten verkehren nur nach vorheriger Bestellung und können an Schultagen von 8–12 Uhr und 15–17 Uhr, in den Ferien von 6–17 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 9–15 Uhr gebucht werden: über die KomBus Fahrplan App, KomBus-Website www.kombus-flex.eu oder über das Flex-Fon 036651 / 170 170. Buchungen sind zwischen 7 Tagen und 2 Stunden vor Fahrtbeginn möglich. Es gilt der VMT-Verbundtarif, also auch z. B. das Deutschland-Ticket.
Der gemeinsamer Nenner aller drei ÖPNV-Systeme der drei Freistaaten ist neben der Feinerschließung aber auch die peinlich genaue „Beachtung“ der Landesgrenzen. Länderübergreifende Mobilitätsbedürfnisse sind also, wenn überhaupt, nur mit großen Umwegen und Zeitbedarf machbar. Es sei denn, die Haltestelle des Nachbarlandes ist zu Fuß erreichbar, wie z. B. die „Thüringer“ Haltestelle „Stelzen Wohnheim“, die nur ca. 500 m vom Gemeindegebiet Reuth In Sachsen entfernt liegt. Es gibt also noch Luft nach oben für die ÖPNV-Versorgung der Menschen und Besucher der Dreiländerregion. Vielleicht werden die Systeme im Rahmen der Modellregion intelligent verknüpft und auch das Potential der SPNV-Zugangspunkte Reuth, Grobau und Gutenfürst genutzt.

Die KomBus App zeigt ganz neue Fahrtangebote (übrigens auch Sonntags), die auch von Bürgern und Besuchern um Reuth nutzbar sind, weil die Haltestelle nur wenige Meter hinter der Landesgrenze liegt.



